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Erste eigene Wohnung: Schlüsselübergabe – Tipps & Erfahrung

Man, man, man ihr Lieben! Ihr glaubt gar nicht wie hibbelig ich von der letzten Woche noch bin! So viele Sachen die gerade einfach auf einmal passieren. Und letzte Woche Mittwoch habe ich sie endlich bekommen: Die Schlüssel zu meiner ersten eigenen Wohnung!

Ich denke jeder von euch kann das nachvollziehen. Entweder weil er oder sie schon ausgezogen ist, oder es auch noch vor sich hat. So oder so ist es ein gewaltiger Schritt und da darf man schon mal ein bisschen überdreht sein.

Bei mir kam hinzu, dass ich meine Wohnung vorher noch nie live gesehen habe, nur auf einem Video. Als die Besichtigung stattfand, war ich noch in Paris und mein Vater hat sie für mich angeguckt. Ich vertraue meinem Papa zu 100% und hatte ja auch das Video, weswegen ich schon bald zugesagt habe. Und zack! Schon war ich frisch gebackene Mieterin.

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Letzte Woche Mittwoch fuhr ich dann mit meiner Mama nach Rostock (sie hatte die Wohnung nämlich auch noch nie gesehen) um die Schlüssel zu bekommen und schon mal durchzuputzen.

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Daran müsst ihr denken!

Was hätte ich nur ohne meine Mama getan? Da ich gefühlt immer noch nicht realisiere, dass ich ausziehe und mich bald alleine um eine Wohnung kümmern muss, habe ich an die Hälfte nicht gedacht. Und meine Mutter hat dafür fast schon über zu viele Dinge nachgedacht. Im Auto meinte sie, dass sie sich ständig daran erinnern muss dass nicht sie, sondern ich ausziehe.

Namensschild für die Klingel und den Briefkasten

Ich saß noch am Dienstagabend mega spät am Rechner, um diese blöden Namensschilder auszudrucken *lach und wisst ihr was? Als ich in Rostock ankam, habe ich gesehen dass das alles schon erledigt war. Klingel unten und oben und auch der Briefkasten war schon ausgestattet. Ich ziehe in eine Genossenschaftswohnung mit eigenem Hausmeister und auch die Betreuung durch die Genossenschaft ist bis jetzt echt gut. Deswegen glaube ich aber auch, dass man sich da im Normalfall selber drum kümmern muss, denkt also dran!

Putzsachen!

Meine Wohnung stand fast zwei Monate leer, wir haben uns also darauf eingestellt erst mal durchzuputzen. Tatsächlich wirkte es aber so, als hätte die Genossenschaft vorher schon einen Putztrupp durch geschickt, da es nicht völlig katastrophal war, aber bei genauerer Betrachtung mussten wir schon noch ganz schön Schrubben. Besonders die Küche und der Kühlschrank, so wie das Bad hatten einiges nötig.

Strom ja, Lampen nein.

Keine Ahnung wie es bei euch war/ sein wird, aber wir hatten natürlich noch keine installierte Lampen. Zum Glück hatten wir so einen Handwerker-Strahler dabei, der sofort angeht wenn man ihn in die Steckdose steckt, denn im Badezimmer wäre es sonst stockduster gewesen.

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Klopapier und andere Notwendigkeiten

Tja, so eine leere Wohnung ist wirklich… leer! Das war auch so eine Sache, an die ich gar nicht gedacht habe (meine Mutter aber zum Glück schon). Wenn man also mal die Toilette benutzen, einen Schluck Wasser trinken oder etwas wegwischen möchte, sollte man Klopapier, Küchenrolle und Getränke direkt am Anfang mitnehmen.

Und sonst so?

Ansonsten hatte ich Maßband, Stift und Papier dabei, damit wir alle Wände ausmessen konnten. Der Hausmeister, der die Übergabe gemacht hat, hatte bereits alle Zählerstände aufgeschrieben, aber es kann auch sein dass ihr das mal selber machen müsst. Auch lohnt es sich, einen extra Schlüsselanhänger für die neuen Türöffner mitzunehmen. Das habe ich zumindest gemacht.

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Die Wohnung – Wie gefällt sie mir denn nun?

Jetzt aber mal zur Wohnung konkret… Ich liebe sie! Ich war echt ein bisschen nervös, als ich die Stufen ins zweite Stockwerk gestapft bin. „Wird sie mir gefallen?“ „Ist alles ok?“ „Sieht sie so aus wie auf dem Video?“. Meine Nervosität war aber ganz unbegründet, denn die Wohnung ist als Erst-Heim wirklich ideal.

Zwei Zimmer, ein echt großes Bad mit Badewanne (ich hatte bis jetzt immer nur eine Dusche!!!), eine Einbauküche mit nagelneuen Herd, toller Boden, weiße Wände und weiße Türen und so geschnitten, dass man gut ein paar Möbel arrangieren kann.

Zudem gibt es super große Fenster, durch die sehr helles Licht strömt. Das mag ich besonders und hilft bestimmt dabei, gute Blogfotos zu kreiieren 😉

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Wie gehts weiter?

Nächstes Wochenende fahren wir dann alle drei nach Rostock (mit großem Auto und zahlreichen Sachen im Gepäck) um

  • Die mitgebrachten Sachen auszuladen.
  • Einige bereits aufzubauen.
  • Zu IKEA zu fahren und Kleinkram zu kaufen.
  • Zu IKEA zu fahren um großen Kram zu bestellen.
  • Zurück zur Wohnung zu fahren und die Lampen zu installieren.
  • Und noch vieles mehr, was wir bestimmt nicht alles schaffen werden XD.

Auch wenn es stressig wird, freue ich mich auf diesen Teil am meisten, da es dann endlich an die konkrete Möbelauswahl geht.

Ich halte euch auf jeden Fall auf dem Laufenden! Und was sagt ihr zu der Wohnung? Würdet ihr hier auch einziehen wollen?

One thought on “Erste eigene Wohnung: Schlüsselübergabe – Tipps & Erfahrung

  1. Ich finde deine wohnung richtig toll, und vor allem schön hell! Sie wirkt jetzt schon gemütlich 🙂 was wir damals als allerwestes gemacht haben, war eine Klobrille zu kaufen, das Kko war nämlich komplett nackig sozusagen.. und wir wollten unsere Helfer nicht direkt auf der Schüssel sitzen lassen 😅 aber auch bei uns wurden die Klingelschilder etc vom Vermieter bereitgestellt, man müsste ja sonst am Lingelschild rumbasteln mit dem Risiko etwas kaputt zu machen.. bin schon gespannt,wie du sie einrichtest und dann die ersten Tage verlebst!

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