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Kurztrip Kopenhagen – Reisetipps für einen Tag in der dänischen Hauptstadt

2. August 2019 No Comments

Nur einen Tag in Kopenhagen? Wer macht denn so etwas? Tja, ich! Das hatte diesmal aber ganz besondere Gründe, denn normalerweise gönne ich jeder Stadt auf meiner Bucket List ein umfangreicheres Pensum an Zeit, um das beste herauszuholen. Aber mich verschlug es am Wochenende aufgrund einer Kurz-Kreuzfahrt mit AIDA nach Kopenhagen und da war ich gezwungen mich an die „Back on Board“-Zeiten zu halten.

Von Kiel nach Kopenhagen und zurück

Dieser Beitrag ist übrigens nicht von meinem zukünftigen Arbeitgeber AIDA gesponsert, sondern wurde mir liebevollerweise verfrüht von meinen Eltern zum zwanzigsten Geburtstag geschenkt. Die Idee dahinter: Vor Beginn meines dualen Studiums im Herbst noch mal das Produkt AIDA abchecken. Und so ging es am Samstag den 27.07. von Kiel nach Kopenhagen und wieder zurück.

Im Hafen von Kopenhagen lagen wir nur gute sechs Stunden und so war unser Programm straff und auf das wichtigste reduziert. Aber was wir gesehen haben und was ich davon empfehlen kann, um einen perfekten, kurzen Tag in Kopenhagen zu verbringen, das möchte ich euch im heutigen Blogpost verraten.

der_perfekte_tag_in_kopenhagen

Die AIDAluna lag recht zentral an der Langelinie und so starteten wir unseren Tag zu Fuß und mit Regenschirmen ausgestattet. Innerlich fluchte ich ein bisschen über den immer wiederkehrenden Regen, schließlich herrschte die Woche zuvor noch eine richtige Hitzewelle und gerade bei einem Städetrip, konnte ich mit dem prasselnden Nass wirklich wenig anfangen. Aber immerhin war es nicht kalt.

Churchillparken

Unser Weg führte uns vorbei an der kleinen Meerjungfrau. Wie der Name schon sagt, ist sie in der Tat wirklich… klein. Und die Menschenmassen drumherum halfen da nicht besonders weiter. Also verzichtete ich auf mein Foto und wir setzten unseren Spaziergang fort.

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Schon kurz darauf kamen wir zum Churchillparken, ein Park mit Brunnen und einer sehr hübschen Kirche. Schnell wurde für ein paar hübsche Regenschirmfotos posiert, ehe es weiter an der Promenade zum Schloss Amalienborg ging.

Schloss Amalienborg

Wir waren leider an einem Sonntag in Kopenhagen, weswegen das Schloss nicht geöffnet hatte. Abgesehen davon, war sowieso nicht viel Zeit für eine Besichtigung. Ich bestaunte also nur aus der Ferne die wunderschöne, grüne Kuppel und notierte das Schloss innerlich auf meiner „Nächstes Mal in Kopenhagen“-Liste.

Kopenhagen_reisetipps_ein_tag

Nyhavn

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Pünktlich zum Beginn des Gewitters erreichten wir unser erstes, konkretes Ziel Nyhavn, den kleinen, fast schon malerischen Hafen im Herzen Kopenhagens. Jetzt fing der Regen richtig an und wir flüchteten uns notgedrungen in eins der recht touristischen Etablissements am Kanal. Eigentlich hatte ich für unseren Trip einige coole Cafes mit Spitzen-Kaffee und süßem Interieur herausgesucht, aber der Weg wäre dann doch noch ein Stückchen gewesen und mit zwei pausenbedürftigen Eltern im Gepäck, blieb ich lieber wo ich war.

Zum Glück klarte der Himmel schnell auf und wir kamen endlich in den Genuss Kopenhagen bei etwas Sonne zu genießen. Wir bezahlten also die Rechnung und schlenderten am Wasser entlang, den Blick konstant auf die bunten Häusschen und süßen Boote gerichtet.

Hop On Hop Off Bootstour

Schon bevor wir in Kopenhagen angekommen waren, hatte ich zu Hause meine übliche Urlaubsrecherche betrieben und buchte bereits im Vorfeld drei Tickets über GetYourGuide für ein Hop On Hop Off Boot. So sparten wir ein paar Euros und vor allem Zeit, da wir sie nicht mehr vor Ort kaufen mussten. Unser Ticket beinhaltete sieben Stops und bot uns so das ultimative Fortbewegungsmittel 

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Hop On Hop Off Boot – Haltestellen

• Ved Stranden / Strøget
• Nyhavn
• Streetfood / Reffen
• Kleine Meerjungfrau
• Ofelia Plads / Schloss Amalienborg
•Christianshavn
• DAC / BLOX / Black Diamond

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Wie ihr lesen könnt, gehört Nyhavn ebenfalls zu den Haltestellen und so hüpften wir dort auch recht schnell auf das kleine Boot ohne Dach. Es gibt auch einen Audioguide (verschiedene Sprachen, ebenfalls Deutsch) der einem auf der Fahrt ein paar interessante Dinge über vorbei gleitende Sehenswürdigkeiten erzählt. 

Street Food Markt in Reffen

Der erste Stop nach Nyhavn war der Ort Reffen, direkt auf der anderen Seite des Wassers und besonders bekannt für seinen Street Food Markt. Zeitlich passte es auch perfekt und so konnten wir uns zur Mittagszeit gut die Bäuche voll schlagen. 

Der Markt bietet nicht nur eine super Auswahl an unterschiedlichem Essen (von Fleisch, Fisch über Vegetarisch, Vegan, Süß & Co.) sondern auch zahlreiche Sitzgelegenheiten im freien oder auch unter Dächern. Als wir dort waren, war es ziemlich leer, aber ich vermute bei schönerem Wetter wird man sich dort über mangelnden Besuch nicht beschweren. Ich habe auch einige Flyer gesehen, die auf verschiedene Events oder Live Musik am Abend hindeuten, ich kann mir also vorstellen, dass auch der ein oder andere Einheimische dort seinen Abend gerne verbringt. 

Meine Eltern und ich entschieden uns alle für unterschiedliche Speisen, die wir dann beim jeweils anderen auch probieren durften. 

Ich hatte einen klassischen, aber sehr leckeren, Bacon Cheeseburger und hausgemachte Pommes, meine Mutter drei Mini-Tacos mit Schwein, Huhn und Rind und mein Vater zwei experimentelle Hot Dogs. Wir fanden alles sehr lecker und hätten uns am liebsten noch weiter durchprobiert. Aber nach einem Coffee to Go ging es wieder auf das Hop On Hop Off Boot und weiter nach Christianshavn.

Christianshavn und die Freistadt Christiana

Christianshavn, wurde 1619 von König Christian nach dem Vorbild Amsterdams erbaut und erinnert mit seinen Kanälen und Brücken tatsächlich sehr an die Niederländische Hauptstadt. 

IMG_5779.JPGAußerdem befindet sich in diesem Teil Kopenhagens auch die Freistadt Christiana, ein Gebiet was komplett unabhängig agiert und sich nicht den Gesetzen Dänemarks unterwirft. Touristen lockt sie besonders aufgrund ihrer Andersartigkeit an, denn kaum läuft man durch den bunten Rundbogen stößt man recht schnell auf ein offenes, grünes, bewachsenes Gelände, gesäumt von Wegen, Fahrrädern und Drogen. Drogen?! 

 

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Zwischen Verkaufsständen von bunten Klamotten und Schmuck, kleinen Bars, einer Open Air Bühne und weiteren Food Trucks, stehen auch in regelmäßigen Abständen Stehtische mit Hush-Brownies, vorgedrehten Joints, Gras und was das Kiffer-Herz sonst noch so begehrt. Davor prangt ein Schild: Fotos nicht erlaubt. 

Während meine Mutter und ich darüber witzelten uns Cookies zu kaufen (was wir natürlich nicht wirklich getan haben) war mein Vater eigentlich nur am Kopf schütteln und schickte uns noch während des Laufens Links zum Thema „Kiffen – Was es dir antun kann!“. 

Mich faszinierte aber vor allem die lockere Stimmung und wie es so etwas mitten in Kopenhagen eigentlich geben kann. Nachdem wir uns rechts und links umgesehen hatten, traten wir auch bereits den Rückweg an. 

Wieder in Christianshavn tranken wir noch schnell einen Kaffee und fuhren dann mit einem Taxi zurück zum Schiff, denn auch wenn Kopenhagen wirklich ein Traum ist, zurückgelassen werden wollten wir dann doch nicht. 

Fazit

Kopenhagen ist wirklich eine wunderschöne Stadt, die sehr viel zu bieten hat. Und ein Tag in der dänischen Hauptstadt ist nicht annähernd genug Zeit! Aber wie ich immer zu sagen pflege: Besser als nichts und jetzt weiß ich zumindest mit Gewissheit, dass ich wiederkommen muss. Denn was ich jetzt gar nicht geschafft habe, war die gesamte Innenstadt, die botanischen Gärten, der Tivoli Freizeitpark oder allgemeines und vor allem nicht gestresstes Bummeln durch die dänischen Läden. 

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Und nächstes Mal werde ich mir auch unbedingt die Zeit nehmen, in meine vorher ausgesuchten Cafes zu gehen, oder mir eine Bubble Waffle bei Munchies zu holen. 

Wer war denn von euch schon in Kopenhagen? Und was war euer Highlight? Oder steht diese Stadt noch auf eurer Bucket List? Wenn ja, dann plant auf jeden Fall mehr als einen Tag ein 😉 . 

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Antonia from Dailyplanner

Löwenköpfchen | Carnivore | Großstadtseele | Schreibwarensuchti | Notizbuchfreak | Weltenbummler | & manchmal ganz schön Girly. Und was wären Leidenschaften ohne die Menschen, mit denen man sie teilen kann? So kam es zu meinem Blog und ich hoffe, dass er mir auch noch lange erhalten bleibt.

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Antonia Isabel

Manchmal etwas verrückt, gnadenlos kreativ, meistens organisiert und immer auf der Suche nach neuer Inspiration. Mein Name ist Antonia und ich bin 20 Jahre alt und betreibe Dailyplanner - den Schreibwaren & Lifestyle Blog seit 2014. Mehr Lesen

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