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Hogwarts in the Snow – Harry Potter Studio Tour in London mit Frühstück in der großen Halle

Hallöchen meine Lieben! Heute habe ich einen Beitrag der besonders für die Harry Potter Fans, so ich einer bin, gedacht ist. Warum? Weil ich am 17. Dezember in den Warner Bros Studios in London war und dort an einer speziellen Tour teilgenommen habe (ich sag nur Schnee, Winter, Weihnachten und Frühstück!). Nachdem ich jetzt also meine Gedanken geordnet, meine Fotos sortiert und das Weihnachts- und Silvesteressen verdaut habe, lasse ich euch an diesem Erlebnis teilhaben.

Wie viele von euch wahrscheinlich wissen, gibt es in London eine ganzjährige Harry Potter Studio Tour, in welcher man Kulissen, Requisiten, Sets und vieles mehr besichtigen kann. Jedes Jahr im Winter, wird das Studio in einen Weihnachts- und Winterlichen-Touch gehüllt, was in meinen Augen alles noch magischer erscheinen lässt. Man nennt es auch: Hogwarts in the Snow

Abgesehen von der leicht abweichenden Dekoration, werden auch bis zu zwei „Special Touren“ angeboten, welche ein Frühstück in der großen Halle, ein Guide-Book, ein kostenloses Foto, ein gratis Butterbier und die Chance, als erstes die Studios zu besichtigen, beinhaltet.

Die Tour selbst stand sowieso auf meiner ToDo-Liste und nach ein bisschen quengeln bei meinen Eltern, buchte ich dann auch „Hogwarts in the Snow + Frühstück“, was zu meinen Weihnachtsgeschenken zählte, denn billig ist es nicht. 126 Pfund pro Person (alles oben aufgezählte inkludiert).

Beginn der Studio Tour

Ich fand mich also am Montagmorgen, den 17. Dezember um 8:00 Uhr vor der großen Studio-Halle stehend und die draußen postierten Schachfiguren, aus dem ersten Harry Potter Film betrachtend. Ich kann euch sagen, ich war mehr als müde. Die Anreise mit dem öffentlichen Zug nach Watford und anschließend mit dem normalen Bus zum Studio (hier muss auch noch mit weiteren Kosten gerechnet werden) dauerte etwas über eine Stunde und da ich noch reichlich Puffer einbauen wollte, quälte ich mich um 5:15 Uhr aus meinem kuscheligen Hotelbett.

Nun hatte ich es aber geschafft und freute mich auf das, was kommen mochte. Ich und die anderen mussten auch nicht in der Kälte stehen, wir wurden in das Foyer gelassen um dort auf Beginn der Tour zu warten.

Kurz nach 8:00 Uhr war es dann auch soweit und ein langer Gang im Stil der Karte des Rumtreibers führte uns zur Haupthalle. Hier war der offizielle Eingang, Zugang zum Souvenirshop, ein kleines Café und ein Tresen, an dem wir unser kostenloses Guide-Book, so wie unsere Tickets abholen konnten.

Die Tour startete in einem kleineren Raum mit Bildschirmen, die uns etwas über die Entstehungsgeschichte von Harry Potter (Entstehung = Wie das HP-Universum so groß geworden ist, nicht wie Harry Potter selbst entstanden ist) erzählten. Dabei wurde auf die Bücher und die Idee, die Geschichte als kleinen, independent Film in England rauszubringen eingegangen und ein paar Videoclips von den Filmpremieren gezeigt. Die schlussendliche Message des Videos war: Niemand hätte gedacht, dass „Harry Potter“ mal das Ausmaß annehmen könnte, welches es jetzt hat.

Aus dem Raum ging es in einen Kinosaal mit großer Leinwand und bequemen Sesseln. Hier wurde in Blitzgeschwindigkeit ein paar Eindrücke aus den Filmen gezeigt und Harry, Ron und Hermine erzählten uns auf dem Bildschirm, was jetzt auf uns zukommen würde.

Die Leinwand hob sich und dahinter kam die Tür zum Vorschein, die uns in die große Halle führen würde.

Das Frühstück in der großen Halle

Die Tore öffneten sich und vor uns erstreckte sich die große Halle in Glanz und Glamour der Weihnachts- und Winterzeit. Tannenbäume reihten sich nebeneinander, dazwischen Mannequins mit den Klamotten der Charaktere, und am Ende des Raums die ganze Pracht des Winterballs. Wenn ihr euch die Bilder anschaut, wisst ihr was ich meine.

Das inkludierte Frühstück fand nicht an den Tafeln selbst statt, sondern an Stehtischen. Deswegen hieß es auch „Breakfast Reception“. Kellner brachten belegte Croissants, Zimtschnecken und vieles mehr. An verschiedenen Stationen konnte man sich an Kaffee und Tee bedienen und begrüßt wurden alle mit Champagner (bzw. Orangensaft für die Kinder). Nun hatten wir eine gute Weile Zeit Fotos zu machen, das Frühstück zu genießen und einfach die Atmosphäre auf uns wirken zu lassen.

Und ich muss schon sagen, es war wirklich toll dort zu stehen und die ganzen Details zu begutachten. Alles war man zuvor in den Filmen gesehen hatte (oder in den Büchern gelesen) war plötzlich real und man musste nicht auf Pause drücken, um etwas genauer anzusehen. So vielen mir auch Dinge auf, die ich zuvor nie bemerkt hatte. Ein Beispiel: Das Hogwarts-Logo im steinernen Kamin.

Ich bin mir nicht mehr sicher wie viel Zeit verstrichen ist, aber nach einer Weile wurde die Tür zur „eigentlichen Tour“ geöffnet und wir konnten mit unserem selbstständig geführten Rundgang starten.

Die Kulissen: Dumbledores Büro, der Fuchsbau und vieles mehr

Der erste Teil war auf eine große Halle verstreut und bot jede menge Stationen (zum Beispiel Kostümdesign oder der Gryffindor Gemeinschaftsraum) mit Requisiten, Kostümen oder aufgebauten Sets. Hermines Kleid vom Winterball hat mich besonders gefesselt. ES WAR EINFACH SOOO SCHÖN!

Ich meine… Ist es nicht wunderschön? Ich hätte es der Puppe am liebsten vom Leib gerissen und heimlich in meinen Rucksack gestopft *lach*.

Und wie bereits erwähnt, war alles dem Weihnachtsthema angepasst. Also stand auch im Gemeinschaftsraum der Tannenbaum. Abgesehen davon bin ich auch nicht sicher, ob normalerweise die Garderobe des Winterballs ausgestellt wird.

Was ich auch besonders anschaulich fand, war Dumbledores Büro. Es sah zwar etwas kleiner aus als in den Filmen, aber ich denke das ist normal. Perspektive kann schließlich einen großen Einfluss nehmen.

Weiter ging es und ich konnte unteranderem noch einen Blick auf die Zaubertrank-Klasse, den Fuchsbau, das Auto der Weaslys und Umbridges Büro werfen (und auf vieles weitere, was hier jetzt den Rahmen sprengen würde.).

In der Ecke von Umbridges Büro, war übrigens auch eine Statue aus dem Ministerium, die lange Tafel mit Voldemort und der schwebenden Muggelkunde-Lehrerin aus dem siebten Film und der Grabstein von Tom Riddles Vater.

Der verbotene Wald

Ab hier ging die Tour über in den verbotenen Wald, wo Hagrid schon auf die Besucher wartete 😉 Und wo Hagrid ist, darf Seidenschnabel natürlich nicht fehlen!


Und noch ein kleiner Hinweis, wer Angst vor Spinnen hat wie Ron, sollte in diesem Bereich dr Tour eventuell etwas schneller gehen…

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Raus aus dem verwunschenen Wald, rein in den Bahnhof. Wir wollen doch nicht den Hogwarts Express verpassen, oder?

„Ihr Lieben, etwas vom Servierwagen?“

„Nein Danke… Ich bin versorgt…“

… „Wir hätten gerne alles!“

 

Zu Besuch im Privet Drive

 

Nach der anstrengenden Zugfahrt (kleiner Scherz, man fährt nicht wirklich mit einem Zug) erstmal ein stärkendes Butterbier! Süß, schmeckt nach Vanille und Karamell und ist eher dickflüssig. Zugegeben: Nicht wirklich meins. Aber man konnte den Becher noch vor Ort ausspülen und mitnehmen.

Was wäre eine Harry Potter Tour ohne den Privet Drive? Eben. Ich wurde da auch wirklich etwas nostalgisch und erinnerte mich an den Moment, wo ich  Harry Potter Teil Eins (Film) zum ersten Mal geguckt hatte.

 

Die Winkelgasse

Vor dem „großen Finale“ ging es noch die Winkelgasse rauf. Zwar kann man hier nicht in die Geschäfte gehen, wie in der Wizarding World in Orlando, aber toll war es dennoch. Auch änderte sich das Licht regelmäßig und simulierte somit eine dunklere Winkelgasse.

Hogwarts in the Snow

Zum Schluss der Tour, gab es noch Einblicke in die Entstehung von Hogwarts und weitere Bereiche, die sich mit „Behind the Scenes“ Sachen auseinandersetzten (wie Maskendesign, Annimation & Co.), aber das Highlight war ein riesigesssssss Hogwarts-Modell. Natürlich ganz in Schnee gehüllt…

Mit am Besten fand ich hieran, dass man sich Hogwarts mal ganz genau anschauen konnte. Durch die zahlreichen Filmszenen hat man zwar schon einen guten Überblick, aber es nochmal in Mininaturform (eine große Mininaturform) vor sich zu haben, hat es dennoch erleichtert. Und es war auch einfach wunderschön anzusehen. Ich frage mich, wie sie da jedes Jahr den Schnee hinzufügen und ihn vor allem auch wieder wegbekommen…

Zauberstab-Shopping

Nach dem Hogwarts-Modell wurde man in den Souvenirshop entlassen, der zahlreiche Versuchungen bereit hielt. Auch ich konnte nicht widerstehen und neben einem Schokofrosch-Schlüsselanhänger, erfüllte ich mir auch den Wunsch nach Queenie Goldsteines Zauberstab aus Fantastic Beasts. Er ist einfach wunderschön und passt (meiner Meinung nach) perfekt zu meiner Persönlichkeit und meinem Style.

Fazit

Ich fand die Tour wunderschön und geradezu märchenhaft. Ob man sich jetzt diese „spezielle Tour“ gönnen muss, ist eine Entscheidung die jeder selber treffen muss. Hochgerechnet war sie (wenn man beachtet was bereits inkludiert war) nicht wesentlich teurer. Das Guide-Book, Butterbier und Foto (welches an unterschiedlichen Stationen aufgenommen werden kann. Ich habe meins auf einem Besen, vor einem Greenscreen gemacht) sorgen dafür, dass es sich durchaus rechnet. Dann gibt es auch noch das Frühstück.

Was ich besonders angenehm fand, war die Tatsache dass wir die erste Tour des Tages waren. Wir waren zwar auch nicht wenige, aber es war defintiv nicht überrant und man musste fast kaum Schlange stehen. Besonders als die Tour selbstständig angetreten werden konnte, hat sich alles sehr entzerrt. Als ich rauskam, sah ich die Massen die jetzt regulär die Tour besuchen würden und kann nur sagen: Das frühe Aufstehen hat sich aus mehren Gründen wirklich gelohnt.

Ich hoffe euch hat der Beitrag gefallen und dass ich euch einen guten Einblick in die Tour ermöglichen konnte.

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2 thoughts on “Hogwarts in the Snow – Harry Potter Studio Tour in London mit Frühstück in der großen Halle

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