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Warum ich mich in 2019 ganz bewusst für zwei Terminkalender entschieden habe!

Guten Morgen ihr Lieben! Ich hoffe ihr seid alle gut ins neue Jahr gekommen. Wie sagt man so schön: Neues Jahr, neues Glück? In keiner Zeit des Jahres wird so viel über Vorsätze gesprochen, über Träume nachgedacht und über Pläne diskutiert wie in der Zeit um Neujahr herum. Und auch für die Planercommunity hat die Zeit zwischen Dezember und Januar ihren ganz eigenen Reiz. Denn orientiert man sich mal nicht an einem Schulkalender, bedeutet ein neues Jahr vor allem die Anschaffung eines neuen Planers.

Diese Tatsache führt aber nicht selten auch zu Kopfzerbrechen. Nutze ich jetzt einen Filofax, ein Bullet Journal, einen Hobonichi, einen digitalen Planer auf meinem IPad, entferne ich mich ganz von Papier und Kreativität und entscheide mich doch für meinen Kalender im Handy oder nutze ich dieses Jahr einen klassischen, vorgefertigten Papierkalender… Fragen über Fragen.

Aus dieser Unsicherheit heraus entsteht nicht selten folgende Situation: Kann ich mich nicht für ein System entscheiden, starte ich einfach mit fünf verschiedenen parallel und schaue was mir am besten gefällt. Was logisch klingt, ist leider trotzdem nicht sinnvoll. Fünf Systeme, bedeutet auch fünfmal Arbeit. Denn abgesehen vom dekorieren, gestalten, basteln und kleben sollen ja auch die Termine eingetragen werden. Und leider verfügt der Papierkalender noch nicht über eine Cloud-Funktion.

Man sollte sich also am besten vor dem 1. Januar für einen Planer entscheiden. Früher habe ich vor allem geschaut was angesagt ist, wo der Trend gerade hin schwappt und was denn die anderen nutzen. Das ist zwar grundsätzlich nicht schlecht, trotzdem habe ich mittlerweile einen Punkt erreicht wo ich mehr auf mich und meine Bedürfnisse gucke. Das klingt jetzt für den einen oder anderen vielleicht etwas sehr tiefsinnig und übertrieben in diesem Kontext, aber lasst mich erklären:

Natürlich ist das ganze planen, basteln und Schreibwaren kaufen für mich ein Hobby, aber durch meinen Blog und meine Social Media Kanäle stehe ich trotzdem unter einem inneren Druck, etwas präsentieren zu müssen. Und wie es auch in der Fashion-Branche nunmal so ist – „Oh, die Handtasche tragen jetzt alle, ich muss die auch haben!“ oder „Oh, der Hut ist aber schön, wo hast du den her?“ – so ist es auch in der Welt der Kalender. Der Druck das was die anderen haben ebenfalls zu besitzen, ist groß. Da gerät ein so wichtiger Punkt wie die eigentliche FUNKTIONALITÄT gerne mal in den Hintergrund.

Ich bin für kommendes Jahr also einen Schritt zurück getreten und habe mich zwei Dinge gefragt:

  1. Was möchte ich gerne nutzen? Auf welches System habe ich grundsätzlich Lust und warum?
  2. Was brauche ich in meinem Leben? Was ist aus funktionalen Gründen sinnvoll für mich?

So konnte ich mir eine Liste mit Kalendern erstellen, die mich grundsätzlich reizen, welche ich aber durch die Frage der Sinnhaftigkeit ausdünnen konnte. Übrig geblieben sind zwei.

Bis Oktober 2019 werde ich (meiner aktuellen Prognose nach) nicht allzu viel Stress haben, da mein Studium erst am 1. Oktober beginnt. Mein Leben werde ich bis dahin mit Nebenjobs, Reisen, Freizeitgestaltung, Schreiben und Blogger-Arbeit füllen. Das ist zwar nicht wenig, jedoch muss ich mir keine Gedanken um Hausaufgaben, Examen oder andere Dinge machen. Bedeutet auch: Ich muss nicht täglich lange Notizzettel schreiben.

Aber jetzt mal zum Kernpunkt dieses Beitrags: Welche Planer nutze ich in 2019?

  1. Ein Filofax Pocket Finsbury in Schwarz. In mir brodelte schon länger der Wunsch zu meinen Kalender-Wurzeln zurückzukehren und einen richtigen Ringplaner zu benutzen. Am liebsten klein und handlich und den Finsbury von Filofax habe ich schon länger im Auge gehabt. Als ich ihn in England dann zu einem erschwinglichen Preis bei Ebay entdeckte, hielt das Zögern nicht lange an. Kalendereinlagen für 2019 waren auch schon mit dabei.
  2. Ein Muji Terminplaner in A6 Dunkelgrau. Über diesen Kalender bin ich auf Instagram gestolpert. Zuerst habe ich ihn gar nicht erkannt, weil die Dame ihn so toll dekoriert hatte, aber zum Glück hatte sie Muji im Bild verlinkt. Der Planer ist super dünn und schlicht gehalten, bietet aber Jahres-, Monats- und Wochenübersichten (eine Woche auf der linken Seite und auf der rechten kariertes Papier für Notizen). Und was letztendlich für mich ausschlaggebend war: Der Preis! Schlappe 12,95€ kostet der Kalender nur.

Ich bin mit meiner Wahl extrem zufrieden, weil ich das Gefühl habe alle meine Bedürfnisse erfüllt zu haben und trotzdem noch funktional zu bleiben. Der Filofax hat selbstgebastelte Divider und wird auch dezent (manchmal auch mehr) dekoriert. Er wird mich in meiner Handtasche begleiten und mir einen guten Überblick verschaffen. Eventuell kaufe ich noch Monatsübersichten nach.

Ein Grund warum ich mich gegen das Bullet Journal für 2019 entschieden habe war die Tatsache, dass ich keine Lust hatte alle Kalenderseiten erst noch zu zeichnen. Ich muss langfristig im voraus planen können und das ist mir mit beiden Kalendern möglich.

Bedürfnis: Kreativ sein, dekorieren, Divider selbst basteln, wieder einen Ringplaner besitzen. (Check)

Funktionalität: Wochenübersichten auf einen Blick, kleine Größe, schlichtes Äußeres. (Check)

Den Muji-Kalender habe ich als meinen Blogplaner auserkoren. Er ist auf meinem Schreibtisch zu Hause und erlaubt mir, meine Beiträge (so wie alles drumherum) weit in die Zukunft hinein zu planen. In den Monatsübersichten plane ich die Veröffentlichung der Beiträge und in den Wochenübersichten schreibe ich Checklisten. Das hilft mir vorallem einen Überblick bei Social Media zu behalten. Ein Bonus: Wenn meine Freizeit es zulässt, kann ich mich in dem Kalender kreativ austoben. Die Monats- und Wochenübersichten geben mir genug Raum um meinen Vorrat an Washi Tapes, Stickern und Sticky Notes etwas zu dezimieren.

Bedürfnis: Größere Seiten dekorieren, Platz für Washi Tape haben, meinen Blog besser organisieren. (Check)

Funktionalität: Platz für Notizen und Post-Its, fertige Kalenderseiten für zukunftsorientiertes Planen, leicht und handlich ohne Ringe. (Check)

Ich bin gespannt, ob es jetzt in 2019 auch genauso funktioniert wie ich mir das ausgemalt habe. Vielleicht sollte ich zu gegeben Zeitpunkt dazu auch noch einen Update-Post verfassen. Jetzt erfreue ich mich aber erstmal an meinen Kalendern und dem Dekorieren.

Welchen Planer nutzt ihr in 2019 und warum? Schreibt es in die Kommentare!

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3 thoughts on “Warum ich mich in 2019 ganz bewusst für zwei Terminkalender entschieden habe!

  1. Planner struggle!

    Hach ja, dieses Jahr scheinen sich viele nun mehr auf sich zu konzentrieren. Ich gehöre da auch mit zu. Zwar hab ich kein großes Problem bei der Auswahl des Systems, denn da hab ich nur meinen Ringplaner, aber bei mir waren es die Einlagen. Anstatt dem wöchentlichen Layout bin ich dieses Jahr zum monatlichen Aufbau gewechselt.
    Ich hab so gefühlt mehr Überblick über alles und muss mich nicht ständig über weiße Seiten ärgern, weil mal eine Woche nichts los war.
    Vorm 1. Januar bin ich zwar nicht ganz fertig geworden mit den Bastelleien, aber heute hab ich so gut wie alles geschafft und freue mich schon loszulegen.

    1. Das klingt super! Monatseinlagen muss ich mir auch noch besorgen, ich mag es auch alles auf einem Blick zu haben.

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