blog-3428667_1280

Blick hinter die Kulissen: Woran arbeite ich momentan?

Ja, heute gibt es einen eher ungewöhnlichen Beitrag von mir. Denn ich möchte euch ganz allgemein an ein paar Dingen teilhaben lassen. Es gibt kein übergeordnetes Thema, abgesehen davon, dass es um mein Leben geht. Keine Sorge, das hier wird jetzt keine „Deep-Talk-Session“, oder so ähnlich, aber ich erhoffe mir natürlich, dass ihr meinen Blog auch lest, weil ihr ein wenig an mir interessiert seid.

Großprojekt: Einen Roman schreiben

Richtig gelesen. Ich schreibe momentan an einem Buch und an dieser Stelle muss ich jetzt etwas weiter ausholen, da ich euch (glaube ich zumindest) noch nie an diesem Hobby von mir teilhaben lassen hab.

Seitdem ich klein bin, hege ich eine Leidenschaft gegenüber dem Schreiben. Wahrscheinlich resultiert daraus auch meine Notizbuch-Sucht, denn ich habe das tippen am Computer erst später für mich entdeckt. Vorher füllte sich Seite um Seite in meinen Notizbüchern. Jedes mit einer anderen Geschichte, einer anderen Idee. Wenn ihr die neun Jahre alte Antonia interviewen würdet, würde sie euch sagen, dass sie mal Bestsellerautorin werden möchte. Dieser Traum hielt auch lange an und dann fiel das Kartenhaus vor ein paar Jahren zusammen.

Ihr müsst wissen, ich habe vieles angefangen, aber nichts zu Ende geschrieben, was mich nicht gestört hat, solange ich wenigstens ETWAS geschrieben habe. Aber dann erreichte ich plötzlich einen Punkt, wo ich wie blockiert war. Ich hatte immernoch die ein oder andere Idee, aber ich bekam sie nicht zu Papier. Maximal eine Seite, dann brach alles ab. Das hat mich so frustriert, dass ich das Bücher schreiben an den Nagel gehängt habe. Und das für Jahre!

Und dann passierte es. Vor ein paar Wochen kribbelte es mich in den Fingern und eine alte, verstaubte Idee kroch an die Oberfläche. Ich las einen alten Anfang, den ich vor drei Jahren mal geschrieben habe und auf einmal konnte ich mich wieder ganz klar an die Idee erinnern. Und sie entwickelte sich komplett weiter, bis alles anders war, nur die Grundidee war geblieben. Ich schrieb mein Gedankenchaos auf (in ein Notizbuch natürlich)  und ordnete alles, fing an Recherche zu betreiben. Und plötzlich hatte ich vor mir eine einigermaßen durchgeplante Geschichte liegen. Eine Geschichte, die es wert war erzählt zu werden.

Ich griff selber wieder mehr zu Büchern und fand auch dadurch neue Inspiration. Und ich stellte fest: Mein Traum, einmal ein Buch zu veröffentlichen, hatte sich in den letzten Jahren von einer Utopie zu lediglich schwierig gewandelt. Der Markt wurde durch Ebooks geradezu revolutioniert und ich muss keinen zweiten Harry Potter schreiben, um gehört zu werden. Das zeigte mir auch das lesen. Ich steckte meine Nase in Bücher, gute Bücher, die mir aber auch eine wichtige Sache vermittelten: Was die konnten, konnte ich auch. Und dann fing ich an zu schreiben. Eine Seite, zwei Seiten… Mittlerweile habe ich 87. Und ich habe mir ausgerechnet, dass ich zwischen 160-180 Seiten brauche, um ein normal langes Ebook zu haben. Mir diese Zahl vorher rauszusuchen, hat mich motiviert dran zu bleiben, denn es schien plötzlich nicht mehr unmöglich.

Ich habe meine Notizen. Ich habe Stoff für 180 Seiten. Und so schreibe ich weiter. Fertig bin ich noch nicht, aber kennt ihr das, wenn ihr ein bestimmtes Gefühl habt, welches euch sagt, dass es diesmal klappt? Dass es nur eine Frage der Zeit ist? Dieses Gefühl habe ich momentan und es gibt mir so viel Motivation, wie ich es nie für möglich gehalten hätte.

Momentan plane ich, das fertige Buch bei Carlsen’s Ebook Verlag Dark Diamonds einzureichen, da diese sich auf Young Adult Romantasy festgelegt haben und ich mit meinem Buch (meiner Meinung nach) perfekt reinpassen würde. Wenn das nicht klappt, würde ich es selber verlegen. So viel dazu. Weitere Infos und Updates gibt es dann aber doch erst, wenn es fertig ist. Sonst nehme ich ja alles vorweg 😉

Fokus: Dailyplanner

Nachdem der Schulstress nun vorbei ist, habe ich endlich Zeit mich ausgiebig um meinen Blog zu kümmern und mir tatsächlich auch mal mehr Gedanken zu machen, als nur die Frage, was ich als nächstes schreiben soll.. Ich habe kleine Designsachen angepasst, meinen WordPress-Vertrag auf Business aktualisiert, um mehr Funktionen zu haben und mich allgemein viel mehr mit dem Thema „Blogger sein“ auseinandergesetzt. Auch stecke ich mehr Arbeit in einige Beiträge, versuche zweimal die Woche etwas zu veröffentlichen (immer Montag und Donnerstag) und weitreichendere Themen abzudecken, die aber dennoch zu meinem Blog passen.

Die Kategorie Reisen bekommt dabei besonders viel Aufmerksamkeit, da ich sie gerne ausbauen möchte. Es klingt wohl sehr nach Wunschdenken und vielleicht auch etwas naiv, wenn ich sage: „Ich möchte als Blogger gerne mal in ein Hotel eingeladen werden“. Aber tatsächlich ist das in der heutigen Zeit keine Seltenheit mehr. Nur muss ich dafür erstmal etwas vorweisen können und das bedeutet für mich persönlich: Mehr reisen und mehr drüber berichten. Ein Klacks, wenn ich Millionärin wäre. Wenn ich zurück aus England bin, werde ich mich also erstmal in einen Nebenjob stürzen und Geld ranschaffen. Und bevor die Uni losgeht, möchte ich definitiv noch ein paar Trips unternehmen.

Zukunftsplan: Duales Studium

Apropos Uni. Jetzt habe ich schon mehrmals erwähnt, dass ich im Sommer mein Abitur beendet habe und momentan ein Praktikum in England absolviere. Aber was passiert eigentlich danach? Tatsächlich ist es momentan eine mehr als nur spannende Zeit, denn ich habe einige Bewerbungen für ein duales Studium rausgeschickt. Denn das ist mein Plan: Dual studieren.

Den Studiengang, für den ich mich entschieden habe heißt: Media Management and Communication an der HSBA in Hamburg. Leider ist er auch sehr beliebt und nicht viele Firmen bieten diese Richtung an. Ich habe ca. 10 Bewerbungen abgeschickt und bis jetzt zwei Absagen und drei Einladungen zu einem Gespräch erhalten. Auf die restlichen Antworten warte ich noch. Die Gespräche sind allerdings in Deutschland, weswegen ich zwischendurch mal kurz nach Hause fliege um sie wahrzunehmen, es geht schließlich um meine Zukunft. Darüber schreibe ich aber glaube ich noch einen gesonderten Post, das könnte schließlich für einige interessant sein. Drückt mir die Daumen, dass alles so gut läuft wie ich mir das vorstelle und dass ich am Ende bei meiner Erstwahl anfangen darf 🙂

Das Ding mit der Self Awareness

Self Awareness lässt sich mit Selbstbewusstsein oder auch Selbstwahrnehmung übersetzen und das ist tatsächlich etwas, worauf ich mich mehr konzentrieren möchte. Und nein, ich rede hier jetzt nicht von „Ich werde jetzt vegan und fange an zu meditieren und Yoga mache ich ja eh schon und dann philosophiere ich noch über meinen Glückkeks und alles ist so toll und Body Positivity und jetzt lasst uns alle klatschend im Kreis hüpfen…“

Ich rede davon, mir selbst ein paar wichtige Fragen zu stellen. Denn in den letzten drei Jahren war irgendwie alles so festgefahren und in klaren Strukturen, da gab es nicht viel Spielraum für Gedanken. Es war schon immer geplant, dass du Abitur machst, also machst du das auch. Du musst gute Noten haben, damit du etwas gutes studieren kannst, was dir gutes Geld bringt. Du solltest so glücklich sein, über alles und jeden. Schule ist super, du wirst es später noch vermissen, glaub mir! Ich kann es nicht mehr hören…

Das sind gar nicht Sachen, die mir meine Eltern eingeredet haben, sondern Sachen, die irgendwie schon immer um mich herum geschwirrt sind. Diese Aussagen oder Annahmen waren da, seitdem ich denken konnte. Und sie erzeugten Druck. Nein, keinen Druck, sie erzeugten eine regelrechte Last. Und das ist mir erst jetzt wirklich klar geworden. Und deshalb fange ich an mich zu fragen:

Was möchte ich für mein Leben?

Was macht mich glücklich?

Was bereitet mir Freude?

Was kann ich eigentlich gut?

Was ist mir wichtig? Wo liegen meine Prioritäten?

Und habe ich eigentlich Träume? Und wenn ja, wie lasse ich sie Wirklichkeit werden?

Das führt mich auch wieder zurück zu der Sache mit dem Buch. Ich will das machen? Gut! Dann kann ich es auch einfach machen. Es gibt nichts, was mich aufhalten wird. Und das gilt auch für alles andere. ICH gestalte mein Leben. ICH lege fest, was geht und was nicht geht. ICH muss darauf achten, genug Dinge zu unternehmen, die mich glücklich machen. ICH bin für MICH verantwortlich. Ich bin 19, habe mein Abitur. ICH kann jetzt entscheiden was ich studiere, wo ich arbeiten will, wohin mich meine Zukunft verschlägt. Und ich habe auch keine Ausreden mehr, die mir ermöglichen mich in mein Schneckenhaus zu verziehen. Denn ICH habe die Wahl, im Bezug auf alles. Mich bremst nichts mehr. Nichts hält mich fest. Es hängt alles nur noch von meiner Motivation und meiner Disziplin ab. Und wenn es daran scheitert, kann ich die Schuld zumindest niemand anderem in die Schuhe schieben. Was will ich also in Zukunft ändern? Was will ich verfolgen?

Endlich meine restlichen Kilos verlieren. 20kg habe ich geschafft, da sollten 10 weitere ein Klacks sein.

Eine Firma finden, in der ich ein duales Studium absolvieren kann.

Meinen Blog pflegen und hegen wie ein Baby.

Mein Buch zu Ende schreiben.

Noch mehr von der Welt sehen.

Von zu Hause ausziehen.

Und alles was mir in den Sinn kommt, zumindest als würdige Idee behandeln. Was daraus wird, sieht man dann…

 

 

 

Kommentar verfassen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.